Mascha Kauka bei „Wir in Bayern“: Seit 45 Jahren für den Amazonas im Einsatz
In der Sendung des Bayerischen Rundfunks war die Publizistin, Verlegerin und Stiftungsgründerin Mascha Kauka zu Gast. Im Gespräch mit Moderator Michael Sporer sprach sie über ihr außergewöhnliches Engagement für den Amazonas-Regenwald und die indigenen Völker Ecuadors.
Seit mittlerweile 45 Jahren setzt sich Mascha Kauka für den Schutz des Regenwaldes ein. Was einst mit einer Reise nach Ecuador begann, entwickelte sich zu einem Lebenswerk. Heute arbeitet sie mit ihrer Stiftung AMAZONICA und weiteren Organisationen eng mit indigenen Gemeinschaften zusammen, um den Erhalt des Regenwaldes und die Zukunft der dort lebenden Menschen zu sichern.
Im Interview erklärte Kauka, warum der Schutz des Amazonas nur gemeinsam mit den indigenen Völkern gelingen kann. In Ecuador besitzen alle Völker ihre Gebiete dank offizieller Landtitel selbst und tragen damit eine zentrale Verantwortung für den Erhalt eines der wichtigsten Ökosysteme der Erde.
Besonders eindrucksvoll waren ihre persönlichen Erinnerungen an mehr als vier Jahrzehnte Arbeit im Regenwald. Insgesamt verbrachte sie rund 20 Jahre ihres Lebens vor Ort, häufig fernab jeglicher Infrastruktur und oft nur per Kanu erreichbar. Dabei begleitete sie zahlreiche Projekte, von Gesundheitsprogrammen zur Malariabekämpfung über Bildungsinitiativen bis hin zur Ausbildung junger indigener Führungskräfte.
Ein zentrales Anliegen bleibt für Mascha Kauka die Vermittlung von Wissen über den Regenwald. Menschen sollen die Bedeutung dieses einzigartigen Lebensraums besser verstehen und selbst erleben können, warum sein Schutz so wichtig ist. Wer den Amazonas mit eigenen Augen gesehen habe, werde oft zum Botschafter des Waldes, so Kauka im Gespräch.
Auch mit über 80 Jahren denkt die Gründerin noch lange nicht ans Aufhören. Gleichzeitig hat sie bereits die Weichen für die Zukunft gestellt. Gemeinsam mit langjährigen Mitarbeitern und einer neuen Generation indigener Partner soll die Arbeit von AMAZONICA auch in den kommenden Jahrzehnten fortgeführt werden.
Der komplette Beitrag ist in der Mediathek des Bayerischen Rundfunks abrufbar.

