ZIELE

 

ZIEL

Schutz des letzten tropischen Regenwalds der Menschheit zusammen mit den Indianervölkern Amazoniens und der Jugend der Welt.

 

CREDO

Die zukünftige Lebensqualität auf der Erde wird wesentlich davon abhängen, wie gesund wir die Natur erhalten können, deren Teil wir sind. Unseren letzten Regenwald durch Förderung seiner Ureinwohner zu bewahren, gebieten Herz und Verstand, denn wir teilen eine gemeinsame Zukunft.

 

VISION

Um „5 nach 12“ noch genügend vernünftigen Menschen begegnen, um durch gemeinsame Arbeit den nächsten Generationen eine lebenswerte Welt zu hinterlassen.

 

STRATEGIE

Da es der Mensch ist, der seine Natur zerstört, muss mit Menschen daran gearbeitet werden, gesunde Ökosysteme zu erhalten und bedrohte zu sanieren. Für Amazonien setzen wir auf die Waldindianer, als die geborenen Waldhüter im Inneren, und auf die Jugend der Welt, als deren Verbündete. Wir ermöglichen, dass sich beide im gemeinsamen Interesse die Hand reichen.

 

Die Indianervölker Amazoniens wollen mit ihrem Wald und ihren Traditionen zeitgemäß leben.

Dazu müssen sie ihrer Jugend eine Zukunft im Wald bieten. AMAZONICA entwickelte mit Mustergemeinden der Achuar, Shuar und Kichwa Ecuadors ein Modell für zeitgemäßes Leben und Arbeiten im Wald. Bildung, Selbstbestimmung, Produktion unter ökologischen Aspekten und Einkommen für die Familien sind die Ziele.

 

Die Maßnahmen finden in allen Lebensbereichen statt: Schulbildung bis zu akademischen Abschlüssen, Handwerk, Landwirtschaft, Gemeindeentwicklung, medizinische Infrastruktur, Pflege der Kultur und Umweltschutz.

 

Dieses Modell ist ausgereift und geht in Serie.

 

Die Jugend der Welt bestimmt über das zukünftige Leben.

Deshalb wollen wir ihr Verständnis für den tropischen Regenwald und verantwortungsbewussten Zugang vermitteln.

 

Das geschieht an der AMAZONICA Akademie, der ersten Urwald-Akademie weit ab vom Straßennetz. Sie hat Repräsentanzen in zwei indigenen Gemeinden. Dort bietet sie internationalen Hochschulen eine Infrastruktur für Forschung und Lehre im Primärwald und der Waldbevölkerung Arbeitsplätze und Einkommen vor Ort. Indianer und Studenten aus aller Welt kooperieren auf Augenhöhe.

 

Das Pilotprojekt „Rettung unseres tropischen Regenwalds durch Förderung seiner Ureinwohner“

Das Pilotprojekt geht auf eine Initiative der Urbevölkerung zurück (1999) und wurde gemeinsam mit ihr zwei Jahre lang (bis 2001) vorbereitet. Weitere sechs Jahre (bis 2007) reifte das Modell in der Praxis. Dazu stellten die Indianervölker der Shuar, Achuar und Kichwa im ecuadorianischen Regenwald Modellgemeinden zur Verfügung. Zusammen mit den Familien in diesen Dörfern wurde das „Programm für zeitgemäßes Leben und Arbeiten im Wald“ durchgeführt, gegebenenfalls modifiziert und an die unterschiedlichen Verhältnisse adaptiert. Vorgehensweisen, Erfahrungen und Ergebnisse wurden dokumentiert und dienen als Basis für die weitere Ausbreitung dieser erfolgreichen Maßnahmen im Gesamtprogramm AMAZONICA.

 

AMAZONICA auf

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