DIE JUGEND DER WELT HAT DIE BOTSCHAFT VERSTANDEN:

 

AMAZONICA Akademie setzt auf sichere Energie!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

umweltverträgliche Stromversorgung der Urwald-Akademie und der Indianerdörfer gewährleisten. Ein sichtbares Zeichen dafür, dass die Botschaft von AMAZONICA bei diesen Menschen angekommen ist: „Nur wenn wir Lebensraum im Wald gestalten, können wir den Regenwald erhalten!“

 

Olger Jencham hat dank der Studienbeihilfe der Stiftung AMAZONICA sein Abitur machen und studieren können. Heute ist der junge Mann aus dem Stamm der Shuar der erste indigene Elektroingenieur im ecuadorianischen Regenwald. In beeindruckender Weise hat Olger demonstriert, wie wichtig es ihm ist, modernes Leben inmitten des Waldes möglich zu machen. Zum Abschluss seines Studiums dokumentierte er nicht nur schriftlich, wie man mithilfe einer Wasserturbine eine ungefährliche und umweltfreundliche Energiequelle erschließen könnte. In seinem Heimatdorf, dem Sitz der AMAZONICA-Akademie, hat er einen Bachlauf teilweise aufgestaut, die Turbine eingebaut und die elektrischen Anschlüsse verlegt.

 

Tatkräftige Unterstützung fand er nicht nur bei den Dorfbewohnern. Auch Steffen Rauer, ein Student der Hochschule München, legte begeistert Hand an. Sein Forschungsgebiet sind regenerative Energien und Energietechnik. Das Auslandssemester an der AMAZONICA-Akademie bietet ihm die Möglichkeit, theoretische Modelle auf ihre Praxistauglichkeit zu überprüfen. Natürlich hat er Olger bei seinem Projekt unterstützt. Gemeinsam freuen sie sich, dass die Turbine funktioniert und nicht nur für Licht sorgt, sondern ebenso die Satellitenantenne und Laptops mit Strom speist, die auch im Urwald für eine Akademie unverzichtbar sind. Für Mascha Kauka, die in Ecuador seit Jahrzehnten die erfolgreichste Entwicklungshilfe des Landes leistet, ist die selbstverständliche Zusammenarbeit der jungen Menschen für eine gemeinsame, lebenswerte Zukunft der Beweis dafür, dass die Idee dieser Lehr- und Begegnungsstätte sich bereits bewährt hat.

 

An der AMAZONICA-Akademie, der einzigen ihrer Art inmitten des ecuadorianischen Regenwaldes, erforschen und erleben Wissenschaftler und Studenten seit drei Jahren hautnah eines der letzten intakten Waldökosysteme der Erde. Tatkräftig unterstützen angehende Holzbauingenieure und Architekten, Studenten der Wassermechanik, Geoinformation, Landschaftsarchitektur und des Tourismus die indigene Urbevölkerung beim Ausbau der Akademie und der Infrastruktur in ihren Dörfern. Als „Wissenschaftstouristen“ bescheren die Gäste aus aller Welt den Indianern innerhalb ihres traditionellen Lebensraums eine Einnahmequelle, die weder ihre Lebensweise noch die Natur bedroht. Gemeinsam mit den Waldbewohnern kämpfen sie so friedlich um die Erhaltung des größten Süßwasserspeichers der Erde.

 

 

 

Die Katastrophen durch Erdöl und Atomkraft im Golf von Mexiko und in Japan haben auf erschütternde Weise die Verwundbarkeit der modernen Welt gezeigt. Mascha Kauka kämpft mit ihrer Stiftung AMAZONICA schon seit Jahrzehnten dafür, die Verletzlichkeit der Erde spürbar zu machen. Ihr Leitsatz lautet: „Alle sprechen von Zukunft – AMAZONICA macht sie!“ Sie gründete die stiftungseigene Akademie, um weltweit Mitstreiter für ihre Mission zu finden. Und der Plan gelingt: Gemeinsam haben Studenten aus Deutschland und Ecuador mit den Indios Energiequellen erschlossen, die eine sichere und

AMAZONICA auf

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